Forex Trading lernen ✅ Kostenloser Leitfaden ✅ Videos ✅


Der Devisenhandel ist für Anfänger oftmals ein guter Markt für den Einstieg. Vorausgesetzt das Money Management wird richtig angewandt, kann man durch den Handel mit Währungen bei minimalem Risiko erste Erfahrungen sammeln und langfristig profitabel handeln.

Kein anderer Markt verfügt über eine derart hohe Liquidität wie die Devisenmärkte (Forex Märkte). Bereits im April 2013 wurden lt. einer Erhebung von statista.com pro Handelstag im Durchschnitt mehr als 5 Billionen USD beim Devisenhandel umgesetzt.

In diesem Artikel erläutern wir Ihnen alles, was Sie zum Devisenhandel wissen müssen und zeigen Ihnen interessante Erklärvideos. Starten Sie jetzt mit dem Traden lernen.

Was macht den Devisenhandel bei Einsteigern so beliebt und was sind die größten Vorteile beim Devisenhandel?

Mit ca. 1,3 Billionen USD reflektiert das Währungspaar EUR/USD den höchsten Anteil am Gesamtumsatz. Gefolgt von JPY/USD (ca. 1 Billionen USD) und GBP/USD (ca. 0,5 Billionen USD).

Diese enorm hohe Liquidität bietet insbesondere für Trading-Einsteiger sehr gute Möglichkeiten und macht das Traden lernen für Anfänger etwas leicher, als bei hoch spekulativen Anlageformen wie Binäre Optionen. Denn hohe Liquidität steht i.d.R. für sehr geringe Spreads (Der Spread ist das Delta zwischen dem aktuell besten Angebot und der aktuell besten Nachfrage) und gute Ausführungspreise.

Insbesondere als Einsteiger im Devisenhandel ist es wichtig, das monetäre Risiko so gering wie möglich zu halten. Ein Trading Konto kann schon mit wenigen hundert Euro Startkapital problemlos eröffnet werden. Das ist auch schon ein erster Vorteil beim Devisenhandel. Weiterhin bieten verschiedene Forex-Broker auch ein kostenloses Demokonto an. So kann sich ein Interessent unter realen Marktbedingungen in Ruhe in die Thematik einarbeiten und die Märkte kennenlernen.

Forex Trading lernen - Wie gehören die Begriffe Devisen & Forex zueinander?

Forex ist die Kurzform von "Foreign Exchange". Der Begriff Forex wird oftmals dann benutzt, wenn der Devisenhandel von Spekulanten und Investoren an den Devisenmärkten beschrieben wird. Begrifflichkeiten wie Devisenhandel, Währungshandel und Forex gehören also zueinander und beschreiben immer den "Handel mit Währungen".

FOREX (Foreign Exchange), Devisen und Währungen sind Begrifflichkeiten die zueinander gehören.

FOREX, Devisen bzw. Währungen zu handeln, bedeutet im Grunde Währungspaare zu handeln, sprich den Wechselkurs zwischen zwei verschiedenen Währungen. z.B. zw. dem Euro und dem US-Dollar (EUR/USD) oder dem Japanischen Yen und dem US-Dollar (JPY/USD) als Handelsinstrument zu nutzen.

Mit Währungen haben schon die meisten Privatleute gehandelt. Man stelle sich vor, eine Privatperson tritt heute eine Reise nach Miami an. Er beabsichtigt dort mit Bargeld zu zahlen. Dazu kaufst er die Basiswährung der USA – also den US-Dollar und verkauft die Gegenwährung – also den Euro.

Was sind Devisen?

Was sind Devisen?

  • Er verkauft 2.000 Euro zum Wechselkurs USD/EUR von 0,87 und kauft dafür 2.300 Dollar (er zahlt also nur 87 Eurocent für jeden USD). Im Laufe seiner Reise zahlt er dann jedoch immer mit Kreditkarte und behält seinen Bargeldbestand von 2.300 Dollar.
  • Nach seiner Reise tauscht er die 2.300 Dollar zum aktuellen Wechselkurs in Euro zurück. Hat der Dollar gegenüber dem Euro im Laufe seiner Reise an Stärke gewonnen, so hat er im Urlaub Geld verdient.

Bei einem Forex Broker wie FXFlat, CMC Markets oder flatex zu handeln ist im Grunde genommen nichts anderes, nur dass es viel schneller und mit weniger Gebühren verbunden ist. Beim Forex Broker wir immer ein Währungspaar gehandelt.

Erklärvideo - Was sind Devisen? (Laufzeit: 2 Minuten)

In diesem Video erfahren Sie in 2 Minuten mehr über die Funktionsweise von Devisen.

Was bedeutet der Begriff "Basiswährung" bei Forex-Handel?

Beim Devisenhandel besteht jedes Währungspaar aus einer Basiswährung (die ersten 3 Buchstaben) und einer Gegenwährung (die letzten 3 Buchstaben).

Bei EUR/USD ist der Euro die Basiswährung und der US-Dollar die Gegenwährung. Die Basiswährung wird bei der Positionseröffnung immer gekauft und die Gegenwährung immer verkauft.

Geht einHändler im EUR/USD Long, wird der Euro gekauft (Basiswährung) und der US-Dollar (Gegenwährung) verkauft. Es wird dabei auf eine wachsende Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar spekuliert.

Beim Schließen der Position wird das gekaufte Währungspaar wieder glattgestellt. Ist der Wechselkurs gestiegen, dann wurde mit der Long-Position im Devisenhandel Geld verdient.

Wie schnell kann ich meine Transaktion an den Forex-Märkten durchführen?

Bei einem Forex Broker kann diese Art von Transaktion üblicherweise innerhalb von Millisekunden abgewickelt werden. Ein großer Vorteil ist, dass sowohl auf steigende Kurse (LONG) als auch auf fallende Kurse (SHORT) gesetzt werden kann. Anders als beim Aktienhandel, gibt es hier keine Einschränkungen.

Wird also z.B. der EUR/USD geshortet, dann wird nicht auf wachsende Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar, sondern auf die Schwäche des Euro (Basiswährung) gegenüber dem US-Dollar (Gegenwährung)j spekuliert.

Es lässt sich also mit steigenden und fallenden Kursen Geld verdienen. Jederzeit Short gehen zu können ist einer der großen Vorteile des Devisenhandels. Ein Forex Demokonto ist bestens zum Traden lernen geeignet und bietet mit der Möglichkeit long und short gehen zu können einen guten Einstieg in die Welt des Börsenhandels.

Welche Rolle spielen Angebot und Nachfrage beim Devisenhandel?

Wie bei anderen Finanztranskationen fungiert auch beim Devisenhandel das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage als Treiber für die Preisentwicklung. Eine höhere Nachfrage in Relation zum Angebot führt zu steigenden Kursen, während ein höheres Angebot in Relation zur Nachfrage zu sinkenden Kursen führt.

Wichtig ist, dass Währungspaare immer wechselseitig gehandelt werden können. Aktuell wirkt insbesondere die Währungspolitik der EZB auf die Entwicklung von Angebot und Nachfrage im EUR/USD.

Wie eingangs erwähnt, kann durch den Einsatz eines sogenannten Hebels mit mehr Geld spekuliert werden, als es sich auf dem Konto befindet. So lässt sich z.B. mit dem 100fachen des vorhandenen Kapitals handeln. Durch einen solchen Hebel wird zum einen die absolute Gewinnmöglichkeit um den Faktor 100 erhöht, jedoch auch das Risiko.

Mit der Hinterlegung einer kleinen Sicherheit (Margin) kann mit einem solchen Hebel gehandelt werden. Das größte Risiko besteht darin, dass durch den unkontrollierten Einsatz von Hebeln das Eigenkapital sehr schnell verloren ist und ggf. sogar eine Nachzahlung fällig wird. Für Einsteiger ist gehebelter Handel völlig ungeeignet. Es sollte nie mehr gehebelt werden, als es die Risiko-Toleranz zulässt!

Welchen Einfluss hat die Konjunktur auf Devisen?

Wie eingangs erwähnt, haben Notenbanken einen sehr großen Einfluss auf die Entwicklung von Devisenmärkten. Doch auch die konjunkturelle Entwicklung eines Landes hat einen großen Einfluss auf die Märkte und Währungen.

Die Zahl von Hausverkäufen, das Geldmengenwachstum oder die Verbraucher- und Erzeugerpreise. All diese Kennzahlen haben einen Einfluss auf die Kaufkraft von Währungen.

In einigen Ländern ist außerdem ein direktes Zusammenspiel zwischen verschiedenen Märkten und der Währung zu beachten.

Der Südafrikanische Rand entwickelt sich z.B. immer sehr sensibel in Abhängigkeit zu der Entwicklung von Rohstoffpreisen – konkret dem Goldpreis. Darum gelten sowohl der Südafrikanische Rand, als auch der Kanadische Dollar auch als "Rohstoffwährungen".

Wer handelt beim Devisenhandel mit wem? Wer überwacht und reguliert?

Der Devisenhandel wird elektronisch als OTC (Over the Counter) Geschäft abgewickelt. Dazu gibt es immer zwei Parteien, einen Käufer und einen Verkäufer.

Anders als beim Aktienhandel unterliegt der Devisenhandel keiner zentralen Überwachung bzw. Regulierung. Die Wechselkurse können also bei unterschiedlichen Forex Brokern durchaus voneinander abweichen.

Allerdings sind diese Abweichungen im Interesse der Anbieter i.d.R. minimal, da sonst Arbitragegeschäfte (Ausnutzen von Kursdifferenzen zw. Verschiedenen Anbietern) die Konsequenz wären.

Wichtig ist beim Brokervergleich darauf zu achten, dass sich der gewählte Forex Broker einer freiwilligen möglichst starken Selbstkontrolle und Regulierung unterzieht. Dies ist ein entscheidender Grund, warum die Brokerwahl so wichtig ist.

Große Institutionen wie Zentralbanken, Banken, oder große Hedge Fonds wickeln den Großteil der Geschäfte für sich selbst oder im Auftrag verschiedener Kunden ab, um z.B. Wechselkursrisiken abzusichern.

Privatanleger spekulieren auf die Kursentwicklung indem sie selbst Käufe und Verkäufe über einen Forex Broker tätigen. Die sogenannte Ordereingabe erfolgt dabei über die Handelsplattform des jeweiligen Forex Brokers.

Was sind die wichtigsten Währungspaare?

  • EUR/USD (Euro | US-Dollar)
  • GBP/USD (Pfund Sterling | US-Dollar)
  • AUD/USD (Australischer Dollar | US-Dollar)
  • NZD/USD (Neuseeland Dollar | US-Dollar)
  • EUR/GBP (Euro | Pfund Sterling)
  • USD/CHF (US-Dollar | Schweizer Franken)
  • USD/JPY (US-Dollar | Yen)
  • USD/CAD (US-Dollar| Kanadischer Dollar)

Wie viel Zeit benötige ich für den aktiven Devisenhandel?

An dieser Stelle kommt einer der größten Vorteile des Devisenhandels zu Geltung. Devisen aktiv zu handeln bedeutet nicht zwangsläufig, täglich stundenlang vor dem Computer zu sitzen.

Denn der Devisenhandel ist nahezu rund um die Uhr möglich. Durch die weltweit unterschiedlichen Zeitzonen gibt es im Grunde immer einen Forex-Markt, an dem aktiv mit Devisen gehandelt werden kann.  Trading Tools wie NinjaTrader können Anlegern dabei helfen, den Handel effektiver zu gestalten und Zeit zu sparen.

Devisenhandel steht insbesondere für Flexibilität. Flexibilität die andere Märkte (z.B. Aktienmärkte) nicht im gleichen Maße bieten. Handelsaktivitäten lassen sich individuell an die eigenen Lebensumstände anpassen und der zeitlichen Aufwand lässt sich aufgrund des „Rund um die Uhr Handels“ gezielt steuern. Mit stetigem Erfolg, wachsenden Selbstbewusstsein und dem Ausbau der eigenen Fähigkeiten wird der zeitliche Aufwand immer kleiner werden.

Wie werde ich über Nacht zum Forex-Millionär?

Die Chance über Nacht Forex-Millionär zu werden, stehen nicht besser als den Jackpot bei 6 aus 49 zu knacken. Leider wird noch immer in einem Großteil von Publikationen zum Thema Forex der Eindruck erweckt, als könne man durch den Forex Handel nahezu sein eigenes Geld drucken. Dem ist nicht so. Wenn ein Privatanleger einen Account mit 500 Euro Startkapital bei seinem Forex-Broker eröffnet, dann wird auch ein Hebel von 1:500 nichts daran ändern können, dass die Million nicht greifbar sein wird.

Im Devisenhandel gelten die gleichen Grundprinzipien, wie beim Handel mit anderen Wertpapieren wie z.B. Aktien.

Das Money-Management ist das A und O für den Erfolg. Gehst ein Händler mit dem Eigenkapital unangemessene Risiken ein, dann erhöht das zwar oftmals die Gewinnaussichten, doch das damit einhergehende Risiko wächst dabei mindestens gleichermaßen an.

Realistische Ziele sind also ein Muss, um im Devisenhandel erfolgreich sein zu können.

Darum ist es enorm wichtig, den Devisenhandel zu erlernen, mit ihm "groß" zu werden und selbst mit den Herausforderungen zu wachsen und die eigenen Stärken auszubauen.

Den perfekten Einstieg zum Traden lernen bieten Demokonten von Forex Brokern. Die Kombination aus risikofreiem Handel an Echtzeitmärkten in Kombination mit kostenlosen Weiterbildungsmöglichkeiten bringen Privatanleger schnell voran.

Forex Trading lernen ist garnicht so schwer. Hier noch ein paar Tipps für den erfolgreichen Start im Forex-Trading

  • Think Big ist leicht gesagt. Im Trading heißt es: Beginne klein und steigere dich langsam! Wer sich nicht sicher ist, beginnt mit einem Forex-Demokonto bei einem in Deutschland ansässigen und von der Bafin regulierten Online-Broker wie FXFlat, um Traden zu erlernen.
  • „Das Geld ist nicht weg, es hat nur ein anderer“ Jeder Privatanleger sollte der Vernunft eine Chance geben und sich nicht von der Gier überrumpeln lassen. Andernfalls ist das Geld wirklich schnell weg.
  • Das Risikomanagement ist das A und O im Börsenhandel. Dies gilt nicht nur für den Aktienhandel, sondern sehr wohl auch für FOREX-Märkte. Privatanleger sollten nie mehr riskieren, als sie sich leisten können. Das setzen realistischer Ziele ist sehr wichtig. Das eigene Geld sollte als Eigenhändler so eingesetzt werden, wie man es von einem professionellen Vermögensverwalter erwarten würde!
  • Es gibt verschiedene Trading-Stile. Daytrading, Swingtrading oder Positionstrading. Im Grunde bestimmt die verfügbare Zeit darüber, welcher Trading Stil verwendet werden kann. Je kürzer der Anlagehorizont, desto höher das Risiko.
  • Das Trading Tagebuch. Es jedem selbst überlassen, ob eine Excel-Dateien befüllt wird, Screenshots von jedem Trade gemacht werden oder alle Erfahrungen handschriftlich zu Papier gebracht werden. Entscheidend ist, dass das Trading Tagebuch geführt und auch verwendet wird.

Was ist Forex-Trading? Wie funktioniert der Devisenhandel? - Laufzeit: 3 Minuten