Aktienhandel lernen – Online-Leitfaden 2017 ✅


Auf Sie wartet ein Online-Guide, der das Thema Aktienhandel vollumfänglich thematisiert. Ausführliche Information, detaillierte Erläuterungen und eine Vielzahl spannender Videos sind die Hauptbestandteile dieses Artikels.

Aktien gelten traditionell als Gewinn versprechende, mit geringen Risiken behaftete Form der Investition und Geldanlage.

Weiterhin sind Aktien Finanzprodukte, die schon seit langer Zeit im Rahmen des Online-Tradings an verschiedenen Börsenplätzen der Welt gehandelt werden können. Aktien gehören auch nicht zuletzt aufgrund der gut kalkulierbaren Risiken zu den populärsten Anlageformen.

Die Idee, sich mit dem Kauf von Aktien an einem tollen Unternehmen zu beteiligen, begeistert Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Mit einer Unternehmensbeteiligung profitieren Privatanleger von Wachstum und Erfolg des jeweiligen Unternehmens. Besonders interessant sind Aktien mit sehr guter Dividendenrendite.

Dennoch können sich viele Menschen nur wenig unter Aktien vorstellen und ihr Wissen um die Hintergrunde dieser Investitionsform ist unzureichend. Dieser Artikel ist Bestandteil der Reihe Traden lernen für Anfänger.

Die Fragen: Was sind Aktien und wie kann ich den Aktienhandel lernen beschäftigen daher einen großen Teil derjenigen liquiden Investoren, die nach einer aussichtsreichen Anlagemöglichkeit mit entsprechender Rendite suchen. Gemessen an der historischen Kursentwicklung von Aktien, eröffnet sich Anlegern eine langfristige Wertsteigerung.


Was sind Aktien wirklich?

Unternehmen mit Konzernstrukturen entscheiden sich häufig für die Rechtsform einer sogenannten Kapitalgesellschaft und wählen dazu die Aktiengesellschaft, kenntlich anhand des Kürzels „AG“ am Ende des jeweiligen Firmennamens.

Diese Aktiengesellschaft dient insbesondere der Erleichterung der Kapitalbeschaffung über die Finanzmärkte und stellt eine eigene juristische Rechtspersönlichkeit dar. Die Frage: Was sind Aktien? Führt nun zur Börse, an welcher die Aktien notiert werden. Unter ganz bestimmten Voraussetzungen kann eine Aktiengesellschaft nämlich an die Börse gehen, um dort dann schlussendlich seine eigenen Aktien zu emittieren.

Diese Aktien sind stets sogenannte Wertpapiere, die bestimmte Anteile an dem betreffenden Unternehmen repräsentieren. Die Frage: Was sind Aktien? Ist also damit zu beantworten, dass Aktien stets Anteilsscheine an einem Unternehmen darstellen, die ein Unternehmer an der Börse zum Zwecke der Kapitalbeschaffung veräußert.

Werden Aktien durch einen Interessenten an der Börse über einen Handelsplatz wie z.B. XETRA gekauft, so stellt das dafür gezahlte Kapital für den Unternehmer Eigenkapital dar, für welches, im Gegenteil zum Fremdkapital, keine Zinsen gezahlt werden müssen.

Aktienhandel | Börsenplatz XETRA

Aktienhandel | Börsenplatz XETRA (Bildquelle: xetra.com)

Die Fragestellung: Was sind Aktien? Kann also auch mit dem Hinweis beantwortet werden, dass Aktien bei Veräußerung an der Börse Eigenkapital für den Unternehmer repräsentieren.

Der Käufer der Aktien ist der sogenannte Aktionär. Über den jeweiligen Besitz an Aktien eines Unternehmens wird schließlich auch das Stimmrecht des betreffenden Aktionärs in Bezug auf wesentliche unternehmerische Entscheidungsfindungen geregelt.

Wer fragt: Was sind Aktien? Muss dabei also stets auch aus der Perspektive des Aktionärs an die Beantwortung heran gehen. Für den Aktionär stellt jede Aktie einen Stimmanteil und ein anteiliges Besitzdokument über ein emittierendes Unternehmen dar. Die Aktie berechtigt den Aktionär zum Bezug einer Dividende.

Diese wird in der Regel aus dem jährlichen Gewinn einer Aktiengesellschaft an die Aktionäre ausgezahlt, sofern es die Aktionsversammlung so beschließt. Was sind Aktien? Aktien sind also auch Genuss- oder Anrechtsscheine, die zum Bezug einer Dividende berechtigen würden.


Was sind die Vorteile bei der Geldanlage mit Aktien und welche Nachteile gibt es?

Die Fragestellung: Was sind Aktien? impliziert natürlich auch die Notwendigkeit zur Darstellung der mit ihnen verbundenen Vorteile. Die Vorteile für den Aktionär bestehen vor allem darin, dass die Wertsteigerung der Aktien infolge von Kursgewinnen in der Regel so hoch dimensioniert ist, dass hierdurch das Zinspotenzial anderer und konventioneller Anlageformen wie zum Beispiel der Sparbücher, meist geschlagen werden konnte und zukünftig auch potentiell wird.

Aktien sind also eine der ertragreichsten, allerdings immer auch mit gewissen Risiken behafteten Geldanlagen, die es derzeit am Finanzmarkt gibt. Im Gegensatz zu Binären Optionen sind Aktien in Bezug auf die Risikoklasse jedoch eher als konservativ zu klassifizieren.

Die Frage: Was sind Aktien? Lässt sich jedoch auch aus der Sicht des emittierenden Unternehmens mit einem Vorteil hinterlegen. Für das emittierende Unternehmen ist der größte Vorteil die Eigenkapitalbeschaffung am Finanzmarkt.

Was sind Aktien? Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Gemessen an der historischen Performance besitzen Aktien das Potenzial zu hohen Kurssteigerungen
  • Aktien berechtigen ihren Besitzer, den Aktionär, zum Bezug entsprechender Dividenden, sofern die alljährliche Aktionärsversammlung dies so beschließt.
  • ​Aktien können an der Börse innerhalb der dort üblichen Handelszeiten gehandelt werden
  • Aktien wirken auch vorteilhaft auf das emittierenden Unternehmen, da Aktien stets eine hohe Liquidität per Eigenkapital sichern

Was sind Aktien? Die Nachteile:

  • Aktien implizieren immer auch die Option auf Kursschwankungen
  • Auch Aktien sind nicht frei von Risiken und eine unvorteilhafte Aktienauswahl kann den Verlust von Kapital des Privatanlegers nach sich ziehen
  • der durch Aktien erzielbare Kursgewinn hängt stets entscheidend von der aktuellen oder auch künftigen wirtschaftlichen Situation des emittierenden Unternehmens ab.

Aktienhandel lernen und erfahren, welche Arten von Aktien es gibt

Aktien sind nicht zuletzt auch eine Anlage- oder Investitionsform, welche sich in unterschiedlichste Arten von Wertpapieren untergliedern lässt.

Die grundlegende Frage: Was sind Aktien? Lässt sich nicht zuletzt auch stets nach den jeweiligen Rechten beantworten, welche mit dem Bezug der unterschiedlichsten Aktienarten jeweils eng verbunden sind.

Was sind Aktien? Die gebräuchlichsten Arten am Finanzmarkt.

  • die Stammaktien und Vorzugsaktien
  • die Inhaber- oder Namensaktien
  • die Nennwert- oder Stückaktien
  • die jungen und die alten Aktien.

Die Stammaktien müssen von den Vorzugsaktien unterschieden werden. Beide Arten von Aktien repräsentieren nämlich unterschiedliche Bezugsrechte durch den jeweiligen Aktionär. Nur derjenige Aktionär, welcher Stammaktien erwerben kann, hat auch ein Stimmrecht in der jährlichen Hauptversammlung der Aktionäre. Er kann hier an den betriebswirtschaftlichen Entscheidungen der bestellten Unternehmensleitung aktiv teilhaben, indem er diese Entscheidungen billigt oder aber alternativ sein Veto gegen diese Entscheidungen einlegt.

Die Vorzugsaktien berechtigen den beziehenden Aktionär keineswegs zur Wahrnehmung eines aktiven Stimmrechts in der jährlichen Aktionärsversammlung. Als Kompensation ist jedoch bei den Vorzugsaktien die gezahlte Dividende wesentlich höher als bei den Stammaktien. Dennoch wird jeder versierte und erfahrene Aktionär, vor die Wahl gestellt, stets den Stammaktien den Vorzug geben.

Die Inhaber- oder Namensaktien weisen hingegen Besonderheiten in Bezug auf eine mögliche Übertragbarkeit auf. Rechte aus entsprechenden Inhaberaktien stehen allein demjenigen Inhaber zu, dessen Name letztendlich auch auf dem Papier der betreffenden Aktie steht. Namensaktien machen hingegen zur Herleitung entsprechender Rechte und Ansprüche stets zunächst die Eintragung des Namens des Aktionärs im Aktionärsregister erforderlich. Die Mehrzahl der heute an den internationalen Börsenplätzen emittierten Aktien stellen jedoch Inhaberaktien dar.

Was sind Aktien

Was sind Aktien?

Bei den sogenannten Nennwertaktien wird das Grundkapital der Aktien in Nennwerte unterteilt. In der Regel beträgt der Nennwert hierbei stets 1 Euro, was die Möglichkeit impliziert, dass an den Börsen stets eine entsprechend hohe Stückzahl an Aktien emittiert werden kann. Stückaktien besitzen hingegen grundsätzlich keinerlei Nennwert. Hier ist lediglich in der Satzung der betreffenden Aktiengesellschaft zuvor verbindlich kodifiziert worden, wie viele dieser Stückaktien emittiert werden dürfen.

Erfolgt eine Kapitalerhöhung der Aktiengesellschaft, so werden den Aktionären dabei in der Regel junge Aktien angeboten. Eine Kapitalerhöhung der AG erfolgt immer dann, sofern das Unternehmen liquide Mittel, zum Beispiel für Expansionen, benötigt. Die Emittierung junger Aktien ist also stets ein probates Mittel zur Kapitalbeschaffung durch eine AG. Alte Aktien waren hingegen bereits vor einer Kapitalerhöhung der AG vorhanden. Als Ausgleich erhalten alle Inhaber alter Aktien im Falle einer Kapitalerhöhung Bezugsrechte für junge Aktien, die wie Aktien selbst an der Börse durch den jeweiligen Aktionär gehandelt und auch verkauft werden können.

Wie können Aktien gehandelt werden?

Aktien gehören zur Gattung von übertragbaren Wertpapieren. Mit dem Kauf von Aktien können Anteile am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft (AG) erworben werden. Je mehr Aktien einer Aktiengesellschaft ein Käufer / Investor erwirbt, desto höher ist die Beteiligung am jeweiligen Unternehmen.

Privatanleger kaufen Aktien über einen Broker, der die Abwicklung der Transaktion an der jeweiligen Börse übernimmt.

Der Aktienhandel ist zum einen während der regulären Handelszeiten, aber auch im außerbörslichen Handel außerhalb der regulären Handelszeiten möglich.

Der Großteil aller Aktientransaktionen von Privatanlegern wird während der regulären Handelszeiten abgewickelt. In Deutschland wird innerhalb der regulären Handelszeiten das meiste Handelsvolumen an der elektronischen Börse XETRA abgewickelt.

Börsenplatz-XETRA

Börsenplatz-XETRA (Bildquelle: xetra.com)

Im außerbörslichen Handel hat sich der Börsenplatz Lang & Schwarz im Laufe der Jahre etabliert und bietet ein breites Spektrum an handelbaren Aktien. Beide Börsenhandelsplätze sind bei fast allen in Deutschland ansässigen Brokern wählbar. Privatanleger können bei einigen Brokern durchgehend von 8:00 Uhr bis 23:00 Uhr Aktien handeln.

Wonach richtet sich der Preis einer Aktie?

Der Preis einer Aktie (auch Notierung oder Kurs genannt), wird von Angebot und Nachfrage bestimmt. Ist z.B. ein Unternehmen erfolgreich und hat es eine gute Wachstumsstory vorzuweisen, dann steigt die Nachfrage nach der Aktie und der Preis steigt mit der Nachfrage.

Eine preisliche Limitierung gibt es nicht. D.h. nach oben sind für die Entwicklung des Aktienkurses keine Grenzen gesetzt. Befindet sich ein Unternehmen in einer wirtschaftlich ungünstigen Situation oder verschlechtern sich die Zukunftsaussichten für das Unternehmen, dann sinkt der Unternehmenswert.

Damit einhergehend steigt i.d.R. das Angebot an Aktien während die Nachfrage nach der Aktie sinkt. Daraus resultierend sinkt der Preis der Aktie. Eine Aktie kann maximal auf den Wert von 0 sinken. D.h. als Käufer einer Aktie ist das Risiko i.d.R. auf den Umfang der Transaktion beschränkt, während die Chancen unbegrenzt sind.

Werden z.B. 5.000 Euro in Aktien angelegt, dann liegt das Risiko beim Gesamtvolumen der Transaktion, also 5.000 Euro. Die Chance bzw. Gewinnaussicht ist hingegen unbegrenzt. Insbesondere in den Jahren um die Jahrtausendwende konnten aus 5.000 Euro durchaus 7-stellige Depotsummen werden.

Aktuelle Marktstatistiken besagen, dass der Großteil aller Aktien zwischen 10 Euro und 100 Euro notiert. Aktien können aber durchaus auch im Cent-Bereich notieren. Diese Art von Aktien werden Pennystocks genannt. Pennystocks ziehen oftmals die Aufmerksamkeit von Anlegern auf sich, da aufgrund des niedrigen Preises der Eindruck erweckt, wird, dass schnelle und vor allem hohe Gewinne möglich sind. Denn das Wertpapier erscheint bei einer Notierung im Cent-Bereich zumindest „optisch“ billig. Oftmals ein Trugschluss!

Denn es wird leider viel zu oft übersehen, dass billig nicht immer gut ist. Eine Aktie die im Cent-Bereich notiert hat allzu oft ein deutliche schlechteres Kurs-/Gewinnverhältnis als eine hochpreisige Aktie. Anleger müssen also immer gut abwägen, welche Aktien sie kaufen.

Bezogen auf den Preis pro Aktie gibt es jedoch auch ein Beispiel der besonderen Art im Bereich der hochpreisigen Notierung. So notierte die Aktie von Berkshire Hathaway im Jahr 2016 bei über $200.000 Dollar pro Aktie!

Da Aktien immer nur in vollen Stück gehandelt werden können, kommt der Handel der Berkshire Hathaway Aktie für Privatanleger i.d.R. nicht in Frage.

Welche Aktienindizes gibt es?

Die größten Unternehmen werden in sogenannten Indizes gelistet.

Bekannte Indizes sind z.B. der DAX, TECDAX, SDAX, NASDAQ100 und der Dow Jones 30 Industrials. In diesen Indices finden sich z.B. die Daimler Aktie, die Siemens Aktie, Apple, Bayer, IBM, Amazon und viele andere Bekannte Unternehmen wieder.

Um in einem Aktien-Index gelistet zu werden, müssen Unternehmen eine Vielzahl an Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören nicht nur Parameter wie die Unternehmensgröße, sondern auch eine Vielzahl von regulatorischen Voraussetzungen.

Ein Privatanleger tut also gut daran, sich an in größeren Indices gelisteten Aktien zu orientieren und den Fokus nicht allzu sehr auf „exotische“ Aktien zu legen und diese zu kaufen. In den großen Aktienindices finden sich häufig auch Aktien mit guter Dividendenrendite.

Dividendenrenditen von über 5% pro Jahr sind durchaus auch ohne großen Rechercheaufwand anzutreffen

Wie kann ich als Privatanleger Aktien kaufen?

Da Anleger Aktien nicht direkt an der Börse kaufen und verkaufen können, benötigen sie einen Broker. Der Broker dient als Mittelsmann zwischen der Börse und Privatanlegern. Um einen Broker damit beauftragen zu können, Käufe und Verkäufe von Aktien vorzunehmen, muss zunächst ein Depot eröffnet werden.

Ein Depot können Privatanleger z.B. bei der Hausbank, einer Direktbank oder einem spezialisierten Online Broker eröffnen. Bei der Wahl des Brokers ist insbesondere zu beachten, dass sich die Gebühren teils erheblich unterscheiden.

Da Direktbanken und Online Broker kein Filialnetz haben und die Kostenstrukturen durch den Fokus auf den Online-Kanal deutlich besser sind als bei klassischen Filialbanken, können dem Kunden deutlich günstigeren Konditionen für den Kauf von Aktien anboten werden.

Wenn zum Beispiel ein Depot bei einer Direktbank eröffnet wird, dann lassen sich im Vergleich zu anderen Instituten pro Jahr schnell mehrere hundert Euro sparen.

Insbesondere dann, wenn üblicherweise regelmäßig hohe Stückzahlen an Aktien gekauft und verkauft werden.

Es gibt einige Broker, die für den Kauf von Aktien eine Flatrate anbieten. D.h. wenn Aktien über einen solchen Discountbroker gehandelt werden, dann zahlt der Kunde immer den gleichen Preis. Und das unabhängig davon, wie hoch die Stückzahl der gehandelten Aktien ist.

Für Anleger die auf eine persönliche Beratung vor Ort verzichten können, kann es durchaus lohnenswert sein, ein Depot bei einem Discountbroker zu eröffnen. Die Eröffnung des Kontos & Depots erfolgt in diesem schnell und einfach online.

Üblicherweise müssen die Kontoeröffnungsunterlagen online ausgefüllt werden. Das vollständige Antragsformular wird dann per Post-Ident-Verfahren bei einer Filiale der Deutschen Post unter Vorlage des Personalausweises bestätigt.

Die Versandkosten übernimmt der Empfänger. Bei manchen Brokern ist es inzwischen auch möglich, den Personalausweis per Webcam an den Broker zu senden, welcher dann die persönlichen Daten selbst prüft In einem solchen Fall bleibt sogar der Gang zur Post erspart.

Die Frage: Was sind Aktien? führt früher oder später auch zur Frage, wie Aktien überhaupt gekauft werden können. Um Aktien zu kaufen, muss man wie auch beim Devisenhandel zunächst einen sogenannten Broker beauftragen, welcher einen Zugang zur Börse besitzt und für den Aktionär ein sogenanntes Depot anlegen kann. Auf unserer Website finden Sie Brokervergleichsrechner und eine Vielzahl detaillierter Erfahrungsberichte zu verschiedenen Online-Brokern.

Einfach Traden lernen

Um über einen Broker an einer Börse Aktien kaufen zu können, muss der potenzielle Aktionär gegenüber dem beauftragten Broker stets folgende Angaben machen:

  • Name der Aktie, Wertpapierkennnummer (WKN) und ISIN
  • Stückzahl der an der Börse zu kaufenden Aktien, wobei die optimale Stückzahl stets per Money Management berechnet und keinesfalls aus dem Bauch heraus festgelegt werden sollte
  • Handelsort, an welchem gekauft werden soll, wobei meist der besonders kostengünstige elektronische Handelsplatz XETRA favorisiert wird, welchen die Frankfurter Wertpapierbörse betreibt
  • Limit, als jeweils gültiges Preislimit, bis zu welchem der beauftragte Broker berechtigt ist, Aktien innerhalb einer über die Gültigkeit der Order definierten Zeit für den zukünftigen Aktionär einzukaufen
  • Gültigkeit, als Zeitspanne für die jeweilige Gültigkeit einer Order, wobei das Ende eines Handelstages, eines Monats oder auch ein beliebiges Datum eingegeben werden.

In den Zeiten des weltweit zugänglichen Internets ist es über entsprechende Online-Broker längst möglich, Aktien auch bequem von zu Hause aus via Desktop-PC, via Laptop oder sogar schon über das Smartphone oder das Tablet zu handeln. Beim Broker Vergleich sollte stets darauf geachtet werden, dass es sich um einen staatlich regulierter Broker handelt.

Die Broker Flatex, S-Broker, OnVista Bank haben sich auf den Aktienhandel und dessen Abwicklung spezialisiert. Weiterhin werden diese Broker von der BaFin reguliert, was für die Sicherheit der Kundengelder spricht.

Der Schutz des auf das Depot eingezahlte Eigenkapital ist bei regulierten Brokern besser, als bei nicht regulierten Brokern. Im Eigeninteresse sollten Privatanleger darauf achten, den Börsenhandel zu erlernen, bevor Investitionen getätigt werden.

Aktien können an einem oder mehreren Börsenplätzen gelistet sein. Da Aktien nicht direkt an einem Börsenplatz gekauft und verkauft werden können, wird ein Broker als Mittelsmann genutzt. Dieser übernimmt die Abwicklung der Transaktion und lagert die gekauften Aktien virtuell in einem Depot. Für diese Dienstleistung wird dem Broker eine Gebühr bezahlt.

Die Handelsfrequenz hat einen entscheidenden Einfluss auf die Gebühren- und Kostenstruktur. Daytrader haben an ihren Aktienbroker andere Anforderungen, als Swing-Trader oder Positionstrader. D.h. die Entscheidung in Bezug auf den Broker der Wahl sollte auch davon abhängen, wie oft Aktien gekauft und verkauft werden.

Welche Bedeutung haben Kurslücken (GAPs) in einem Aktienchart?

An den Börsen sind oftmals große Kurslücken zu beobachten. Dies ist insbesondere nach der Bekanntgabe von Unternehmenskennzahlen der Fall. Werden z.B. Geschäftsergebnisse bekanntgegeben, die vom breiten Markt nicht erwartet wurden, dann steigen das Angebot oder die Nachfrage innerhalb von Millisekunden sehr stark an.

Häufig führt die dabei entstehende Volatilität dazu, dass die Aktie am nächsten Handelstag zu den regulären Handelszeiten mit einer großen Kurslücke eröffnet. Es entsteht ein sogenanntes Opening-GAP.

Die Eröffnung mit einem GAP bedeutet, dass es eine Differenz zwischen dem heutigen Eröffnungskurs in Relation zum Schlusskurs des Vortages gibt. Dies passiert insbesondere deshalb, da die Unternehmenskennzahlen in der Regel außerhalb der regulären Handelszeiten (also nachbörslich) bekanntgegeben werden.

Die zu diesem Zeitpunkt (nachbörslich) verfügbaren Aktien sind sehr begrenzt und bei einer überproportional hohen Nachfrage oder einem überproportional hohen Angebot sind die daraus resultierenden Kursbewegungen teils enorm und können durchaus im Bereich von plus oder minus 20% und mehr liegen.

Insbesondere Day Trader nutzen derartige Kursturbulenzen für den Eigenhandel. Beim Daytrading werden Aktien innerhalb kurzer Zeit gekauft und wieder verkauft. Die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis ist dabei in der Regel sehr klein, jedoch ist die Anzahl der gehandelten Aktien oftmals sehr groß. Privatanleger die häufig hohe Aktienstückzahlen handeln, sind mit einem Broker mit Flatrate-Preisen oftmals an der richtigen Adresse.

Wie und wann sollte ich eine Aktie verkaufen und welche Bedeutung hat der Leerverkauf?

Wer eine Aktie gekauft hat, wird diese über kurz oder lang wieder verkaufen. Sobald der Kauf über den Broker getätigt und die Aktien virtuell im Depot eingebucht wurden, können Anleger den Bestand an Aktien wieder verkaufen. Der Verkauf kann zu den üblichen Öffnungszeiten des gewählten Börsenhandelsplatzes vorgenommen werden.

Die Differenz aus dem Verkaufspreis der Aktien und dem Kaufpreis der Aktien bestimmt über Gewinn und Verlust. Liegt der durchschnittliche Verkaufspreis der Aktien höher, als der durchschnittliche Kaufpreis je Aktie, dann wurde ein Gewinn realisiert.

D.h. aus dem Buchgewinn im Depot ist ein echter Gewinn geworden, über den sich nun verfügen lässt. Mit den nun auf dem Konto vorhandenen Barbeständen, können erneut Aktien gekauft und neue Investitionen getätigt werden.

Aktien verkaufen bei langfristigen Anlagen

Wer eine langfristige Anlage plant (z.B. zur Altersvorsorge), für den wird der Kaufpreis aus einer Tagesrange eine eher untergeordnete Rolle spielen. Bei langfristigen Anlagen besteht die Aufgabe des Anlegers im Wesentlichen darin, die Entwicklung der operativen Ergebnisse der Firmen im Auge zu behalten.

So lange die Wachstumsstory passt und der Aktionär hinter seiner Entscheidung steht Anteilseigener sein zu wollen, kann die Beteiligung weiter gehalten werden. Sollten jedoch berechtigte Zweifel an Ihrer Investition aufkommen (z.B. weil die Zukunftsaussichten sich deutlich trüben), dann ist möglicherweise ein Verkauf der Aktien die bessere Wahl.

Wer eher in kurzfristigen Zeitintervallen Aktiengeschäfte durchführt, sollte bereits vor dem Eröffnen einer Position Gedanken darüber machen, zu welchem Preis die Aktien verkauft werden sollen.

Und zwar zum einen den Preis der als Kursziel gilt – d.h. ein Gewinnziel bei dem die Aktien mit Gewinn verkauft werden und einen Stopp-Preis der den maximal zu ertragenden Verlust darstellt. Wird dann einer der Preisbereiche durchgehandelt, werden die Aktien konsequent verkauft. Nach der aktuellen Gesetzgebung sind erwirtschaftete Gewinne übrigens zu versteuern.

Aktien "leer" verkaufen (shorten)

Investitionen in Aktien sind auch mit Risiken verbunden. Zwar gehören Aktieninvestments eher zu den mit geringem Risiko behafteten Anlageformen, jedoch lässt sich nicht von der Hand weisen, dass ein gewisses Risiko verbleibt.

Um das Risiko zu minimieren, sollten Anleger nach Möglichkeit diversifiziert agieren und eine gesunde Mischung an Unternehmensbeteiligungen bzw. Aktieninvestments im Depot haben.

D.h. alles auf eine Karte zu setzen ist in 99,9% der Fälle die falsche Entscheidung.

Beim Aktienhandel wird zwischen long und short unterschieden. Üblicherweise werden Aktien „long“ gehandelt. Das bedeutet nichts anderes, als dass zunächst Aktien zu einem möglichst niedrigen Preis gekauft werden, um diese dann später zu einem höheren Preis zu verkaufen. In einem solchen Fall ist das Risiko üblicherweise auf die Höhe des Anlagevolumens begrenzt.

Aktien shorten bedeutet genau umgekehrt im Vergleich zum „long traden“ vorzugehen. Shorten (auch Leerverkauf genannt) bedeutet zunächst eine Aktie zu einem möglichst hohen Preis zu verkaufen, um diese dann zu einem späteren Zeitpunkt möglichst günstig zurückzukaufen.

Das Risikoprofil beim Leerverkauf ist deutlich problematischer, da nicht nur die investierte Summe verloren werden kann. Aufgrund des hohen Risikos ist der Leerverkauf (short selling) von Aktien in Deutschland nicht ohne weiteres möglich. Denn die Gesetzgebung innerhalb Deutschlands schränkt Leerverkäufe stark ein. Diese Lücke füllen hierzulande sogenannten CFD’s (Contracts for difference). Alternativ können Aktien insbesondere an US-Börsen short gehandelt werden.

Welchen Stellenwert haben Aktien bei der Altersvorsorge?

Aktien sind die beliebteste langfristig ausgerichtet Anlageform weltweit und werden gerne als Grundstein für die Altersvorsorge verstanden. Geht es der Wirtschaft und dem Unternehmen gut; sind alle Weichen auf Wachstum & Gewinne gestellt; dann steigen auch die Aktienkurse.

Aktuell (2017) notieren sehr viele Aktien auf ihrem Allzeithoch. Beim Aktien kaufen wird häufig nach dem Motto "kaufen und liegen lassen" gehandelt. D.h. die gekaufte Aktie bleibt über Jahre oder Jahrzehnte hinweg im Depot des Online-Brokers. Dies passt bei genauerer Betrachtung jedoch nur solange, wie das jeweilige Unternehmen "gesund" gesund ist.

Muss man seine Investitionen bei der Anlage von Aktien zur Altersvorsorge regelmäßig prüfen?

Anleger sind also durchaus gefordert, Investition regelmäßig zu überprüfen. Entspricht die bisherige Entwicklung des Aktienkurses den ursprünglichen Erwartungen? Ist das ursprüngliche Kursziel noch realistisch erreichbar? Wie hat sich die Einzelaktie in Relation zum Gesamtmarkt entwickelt? Was sind Aktien?

Die Zeiten in denen Anleger eine Aktie kaufen und Jahrzehntelang im Depot belassen konnten, sind schon lange vorbei. Ein Grund hierfür ist unter anderem der technologische Wandel, der in immer kürzeren Zyklen voranschreitet.

Jedes Jahr gibt es neue Innovationen, die dem Verbraucher neue Möglichkeiten von Beteiligungen an Unternehmen bieten.

Jedoch ist nicht jedes innovative Produkt, nicht jeder Trend, nicht jede Marke stark genug, 20 Jahre oder länger zu wachsen und den Shareholdern (zu denen Sie gehören, wenn Sie Aktien kaufen) stetige Gewinne, Dividenden und Perspektiven zu bieten.

Darum sind Privatanleger mehr als jemals zuvor gefragt, Ihre Investitionen sorgfältig im Auge zu behalten und regelmäßig abzuwägen, bestehende Aktienpositionen zu veräußern und Aktien eines anderen Unternehmens zu kaufen. Weiterhin sind Anleger gefordert, regelmäßig zu überprüfen, ob es einen Broker gibt, der die Verwaltung der Aktien kostengünstiger anbietet als der bisherige Broker.

Was ist eine Aktiendividende?

Entscheidet sich ein Anleger zum Kauf von Aktien, so wird er als Besitzer einer Aktie zum Teil an der Gewinnausschüttung des jeweiligen Unternehmens beteiligt. Bei dieser Gewinnausschüttung spricht man von einer sogenannten Dividende. Die Höhe der Dividende wird vom Unternehmen festgelegt.

Bei Deutschen Unternehmen wird die Dividenden meist einmal im Jahr ausgezahlt, bei US-Firmen oftmals quartalsweise. Die ausgezahlte Dividende mindert den Notierungswert des Unternehmens, sodass nach der Auszahlung der Dividende der Börsenkurs i.d.R. um den Wert absinkt, der an Dividende ausgezahlt wurde.

Wird z.B. am 1. Mai nach Börsenschluss die Dividende ausgezahlt, so wird die Aktie am 2. Mai "ex Dividende" gehandelt. Da jedoch insbesondere Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen wird das Delta der Notierung zum Vortag in den meisten Fällen jedoch nicht exakt dem Dividendenbetrag entsprechen. Dividenden werden auf dem Depotkonto gutgeschrieben.

Es gibt aber auch durchaus große Unternehmen, die keine Dividenden zahlen, obwohl die Unternehmensgewinne das zulassen würden. In diesem Fall fließen die Gewinne insgesamt in das Unternehmen und werden z.B. für weitere Wachstumsstrategien des Unternehmens verwendet.

Dividendenstarke Aktien zu kaufen bringt durchaus Vorteile mit sich, denn mit diesen können Sie über die Jahre hinweg sehr gute Renditen für Ihre Investition erwirtschaften. Privatanleger die Dividenden-Strategien handeln orientieren sich oftmals an Brokern die dem Einlagensicherungsfonds angehören.

Welche Unternehmen sind derzeit im DAX 30 enthalten?

DAX 30 Unternehmensliste

Die DAX 30 Unternehmensliste umfasst alle derzeit im Deutschen Aktienindex gelisteten und damit die 30 größten deutschen Standardwerte. Die aktuellen Kurse finden Sie z.B. auf der Website von Yahoo finance.

Unternehmen

WKN

ADIDAS AG

A1EWWW

ALLIANZ SE

840400

BASF SE

CBASF11

BAYER AG

BAY001

BEIERSDORF AG

520000

BMW AG

519000

COMMERZBANK AG

CBK100

CONTINENTAL AG

543900

DAIMLER AG

710000

DEUTSCHE BANK AG

514000

DEUTSCHE BOERSE AG Z.UMT

A2AA25

DEUTSCHE LUFTHANSA AG

823212

DEUTSCHE POST AG

555200

DEUTSCHE TELEKOM AG

555750

E.ON SE

ENAG99

FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

578580

FRESENIUS SE & CO KGAA

578560

HEIDELBERGCEMENT AG

604700

HENKEL AG & CO KGAA

604843

INFINEON TECHNOLOGIES AG

623100

LINDE AG

648300

MERCK KGAA

659990

MUENCHENER RUECKVERSICHERUNGS-GESELLSCHAFT AG

843002

PROSIEBENSAT.1 MEDIA SE

PSM777

RWE AG

703712

SAP SE

716460

SIEMENS AG

723610

THYSSENKRUPP AG

750000

VOLKSWAGEN AG VZ

766403

VONOVIA SE

A1ML7J