Ist Online-Trading wirklich so leicht?

Ist das immer mehr in der Gunst der Anleger stehende Online-Trading tatsächlich eine bequeme Möglichkeit zum schnellen Geldverdienen?

Seit einiger Zeit ist das Schlagwort „Online-Trading“ in aller Munde. Viele Publikationen wenden sich den unterschiedlichsten Börsengeschehnissen zu und rühmen das Online-Trading dabei als, trotz schwieriger Finanzmärkte, neues Verfahren, um vom heimischen PC oder Laptop aus innerhalb kürzester Zeit sehr reich werden zu können.

Das Profil des im Internet agierenden Traders wird dabei in schillernden Farben gezeichnet, was bei zahlreichen Usern, die sich mit solchen Artikeln beschäftigen, nicht selten zu deutlich übersteigerten Hoffnungen, Träumen und Erwartungen geführt hat. So viel jedoch zunächst vorab: Mit Online-Trading lässt sich tatsächlich vom heimischen PC aus Geld verdienen. Mit Glück und System sogar recht viel Geld. Allerdings verbirgt sich hinter dem erfolgreichen Online-Trading beileibe kein Automatismus. Wer hier tatsächlich Geld verdienen möchte, der muss zunächst erst einmal die Schulbank drücken, Traden lernen und dann auch ganz gewissen Grundregeln beherzigen.

Online Trading lernen

Der folgende Artikel soll daher dabei helfen, die oftmals überzogenen Erwartungen von Laien gegenüber dem Online-Trading auf eine möglichst realitätsnahe Basis zu stellen. Da Wissen und Können besonders beim Online-Trading das halbe Leben sind, soll an dieser Stelle auf Hintergründe und Details dieser Form des Handels mit unterschiedlichsten Finanzprodukten eingegangen werden. Ebenso werden die Werkzeuge des Online-Tradings vorgestellt und jene Eigenschaften benannt, die aus einem unbedarften und vor allem ungeduldigen Surfer im Internet einen erfolgreichen Online-Trader machen können.


Online-Trading: Was ist das überhaupt?

Der Begriff „Trade“ stammt aus dem englischen Sprachraum und bedeutet im Deutschen so viel wie „Handel“. Beim Online-Trading ist damit jedoch der onlinebasierte aktive Handel mit den unterschiedlichsten modernen Finanzprodukten gemeint. Gehandelt wird bei den Brokern mit einer Handelsplattform wie z.B. dem Metatrader, NinjaTrader oder Agena Trader. In Zeiten des Internets steht eine wahre Vielfalt von Finanzprodukten zur Verfügung. Hierzu zählen zum Beispiel:

Verfolgt werden hierbei im Internet jedoch meist nur kurzfristige Handelsstrategien, deren zeitlicher Horizont sich maximal über einige Monate hinweg erstreckt. Weiterhin ist der Trader bei dieser speziellen Form des onlinebasierten Handels, das man auch als Daytrading bezeichnet, darauf ausgerichtet möglichst viele Transaktion innerhalb dieses vergleichsweise kurzen Zeitraumes realisieren zu können, um damit seine Profitaussichten zu maximieren.

Langfristige Strategien, wie sie zum Beispiel durch die sogenannte Dividendenstrategie repräsentiert werden, haben mit dem klassischen Online-Trading und insbesondere mit Day Trading jedoch eher wenig zu tun, sondern sind stattdessen viel eher der Kategorie der Kapitalanlagen zuzurechnen. Beim modernen Online-Trading kommt es hingegen darauf an, möglichst die kurz- und mittelfristige Volatilität der unterschiedlichsten Marktarten optimal auszunutzen, um dergestalt Kursgewinne realisieren zu können.

Eine langfristige und realwirtschaftlich determinierte Entwicklungstendenz der entsprechenden Märkte ist für das moderne Online-Trading praktisch völlig bedeutungslos. Stattdessen fokussieren sich Trader auf Techniken wie die Marktpsychologie und auf bestimmte Handelsinstrumente und deren spezifische Marktmechanik.

Wer als Online-Trader mit Aktien handeln will, der kauft diese in der Regel dann günstig ein, wenn der Aktienkurs relativ niedrig ist und ggf. sogar nach einem mindestens kurzzeitigen Kursrückgang am Boden liegt. Mit der Kauftransaktion erwirbt er zwar physisch Anteile an dem betreffenden Unternehmen, dessen Aktien er kauft, doch darum geht es dem Trader gar nicht. Steigt nun der Aktienkurs des betreffenden Unternehmens wieder, so gilt es nun, die erworbenen Aktien mit Gewinn zu veräußern und das Plus als Salär einzustreichen. Aktien werden durch kurzfristig orientierte Online-Trader nicht gekauft, um sich an einem Unternehmen zu beteiligen, sondern ausschließlich dazu, um sie bei steigendem Kurs mit Gewinn und Rendite wieder verkaufen zu können. Das ist der ganze Sinn des kurzfristig orientierten Online-Tradings, auch Daytrading genannt.

Online-Trading benötigt zu seinem erfolgreichen Verlauf jedoch zwei weitere ganz entscheidende Voraussetzungen. Dies sind:

  • das Internet als quasi globaler Finanzmarkt und
  • der onlinebasierte Broker, der sowohl zur Informationsbeschaffung, zur Ordererteilung, zur Erteilung von Kauf- und Verkaufsaufträgen als auch als Plattform für den individuellen Handel genutzt werden muss.

Ein privater Anleger oder User, der über die entsprechenden liquiden Mittel für das Trading im Internet verfügt, muss sich also lediglich einen geeigneten Online-Broker zum Handel aussuchen. Dies ist stets der erste Schritt beim Einstieg in das Online-Trading. Ist der Broker gefunden, wird das individuelle Handelskonto eingerichtet und der Trader kann nun über den beauftragten Broker seine Orders von jedem beliebigen Rechner auf der Erde oder sogar mobil von seinem Smartphone oder von seinem Tablet aus, platzieren.

Der Zeitaufwand hierfür ist in vielen Fällen durchaus gering und die erforderlichen Transaktionskosten halten sich für den betreffenden Online-Trader durch gute Kostenstrukturen der Broker in einem erfreulich niedrigen Rahmen. Jedoch ist das Ausführen der Orders nur eine der wesentlichen Aufgaben und Funktionen, welche ein onlinebasierter moderner Broker heute für einen Trader übernimmt. An zweiter Stelle kann und sollte der Broker jedoch auch durch den Trader zur Informationsbeschaffung über das relevante Marktgeschehen, die Marktentwicklung sowie zur kontinuierlichen individuellen Weiterbildung im Bereich des onlinebasierten Handels genutzt werden.

No results have been returned for your Query. Please edit the query for content to display.

Die Funktionsweise der Börse und die Einbindung der onlinebasiert agierenden Trader in das Geschehen

Um zu verstehen, wie kurzfristige Kursschwankungen an den wichtigen Märkten des Welthandels zur Realisierung von teils beträchtlichen Gewinnmargen durch die im online-Modus agierenden Trader genutzt werden können, ist es erforderlich, zunächst erst einmal den grundlegenden Mechanismus eines modernen Börsengeschehens näher zu betrachten.

Der Börsenteilnehmer ist stets Drehscheibe oder Vermittler.

Eine Privatperson kann niemals selbst aktiv in das Handelssystem einer modernen Börse eingreifen, indem sie dort zum Beispiel eine Order einstellt oder in Auftrag gibt. Hierzu bedarf es ganz bestimmter Agenten oder Institutionen, die letztendlich die eigentlichen aktiven Börsenteilnehmer repräsentieren. Dabei handelt es sich stets um:

  • Banken und
  • Broker.

Private Anleger, Fondsgesellschaften oder auch institutionell verankerte Investoren können sich nun entweder an die Banken oder auch an die Broker wenden, um deren meist onlinebasierte Plattformen zur entsprechenden Platzierung ihrer individuellen Orderaufträge zu nutzen.

Via Internet werden durch private Anleger, durch Fondsgesellschaften oder durch institutionelle Investoren nun detaillierte Kaufaufträge in Gestalt von Orders an die Börsenteilnehmer (Banken oder Broker) übermittelt. Diese Börsenteilnehmer prüfen nun zunächst erst einmal das Depotguthaben des entsprechenden Auftraggebers, um dadurch sicher zu stellen, dass das Guthaben für einen Kaufauftrag ausreichend hoch dimensioniert ist.

Ist die entsprechende Liquidität gegeben, so fungiert die Börse nun als internetbasierter moderner elektronischer Handelsplatz, auf welchem das Angebot und die Nachfrage nach den unterschiedlichsten modernen Finanzprodukten aufeinander treffen können.

Die wichtige Rolle des Börsenplatzes Xetra

Im ersten Schritt entscheidet sich ein Trader also für einen bestimmten onlinebasierten Broker und richtet dann anschließend bei diesem ein persönliches Handelskonto ein, indem er einen Geldbetrag auf dieses Konto überweist. Schließlich erteilt der registrierte und angemeldete Trader dem Broker einen Auftrag, um eine bestimmte Order zu platzieren. Nun prüft der Broker die Liquidität des Traders und leitet den entsprechenden Orderauftrag an den durch den Trader zuvor gewählten Handelsplatz im Internet weiter.

Für den Handel mit allen deutschen Aktien gilt zum Beispiel der elektronische Handelsplatz Xetra als die wohl wichtigste Plattform im Internet. Diese berühmte elektronische Handelsplattform Xetra wird dabei durch die Frankfurter Wertpapierbörse betrieben. Diese ist problemlos dazu in der Lage, insgesamt bis zu 95 % des gesamten Handelsvolumens abdecken zu können. Für eingehende Orders und für deren jeweilige Abwicklung und Ausführung gelten auf dem elektronischen Handelsplatz Xetra stets ganz bestimmte Regeln, die sogenannten Matching Rules. Gleichfalls werden beim Handling der auf Xetra eingehenden Orders auch zuvor durch den Trader gesetzte Limits stets berücksichtigt.

Wie werden Transaktionskosten gehandhabt?

Für jeden Kauf- oder auch Verkaufsauftrag und dessen Ausübung an einem bestimmten digitalen Handelsplatz entstehen dem Broker sogenannte Transaktionskosten. Der Handelsplatz informiert den Broker nach Eingang des entsprechenden Orderauftrages zunächst erst einmal über dessen erfolgreiche Ausübung. Von einem möglichen Verkaufserlös werden nun durch den Broker die Transaktionskosten abgezogen und der Restbetrag wird dem Handelskonto des Traders gutgeschrieben. Im Falle von Orders werden die erworbenen Wertpapiere in das Depot des Traders eingebucht und das Konto wird mit den Transaktionsgebühren belastet. In jedem Falle behält also der Broker zur Deckung seiner individuellen Kosten für die Ausführung der entsprechenden Transaktion die aus ihr resultierenden Transaktionsgebühren gleich unmittelbar ein.

Welche Hürden bestehen für den Zugang zum modernen Online-Handel?

Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass es sowohl seitens des Gesetzgebers, wie auch seitens der agierenden Broker, für Privatanleger vergleichsweise niedrige Hürden oder gar Zugangsbeschränkungen für den onlinebasieren Handel mit den modernen Finanzprodukten der unterschiedlichsten Arten gibt.

So können zum Beispiel private Anleger über das Internet eine erstaunlich große Anzahl entsprechender Orderaufträge an nur einem einzigen kalendarischen Tag realisieren und vornehmen. Der Handelstag wird dabei durch die jeweiligen onlinebasierten Broker als Intraday Trading oder als Daytrading definiert und er ist auch hinsichtlich der Verkaufsmöglichkeiten für entsprechende Wertpapiere kaum mit Beschränkungen oder Limitierungen versehen worden. Als Hürden für das onlinebasierte Trading gelten somit lediglich:

  • die Vollendung des 18. Lebensjahres durch einen Trader
  • der Abschluss eines individuellen Dienstleistungsvertrages mit einem Broker
  • die Verfügbarkeit der minimal erforderlichen Geldsumme zur Kontoeröffnung und zum Handel.

Ab wann rentiert sich das Online-Trading für Privatanleger?

Wird ein entsprechend großer Teil all jener finanziellen Transaktionen, welche ein Trader pro Zeiteinheit bei einem Broker in Auftrag gibt, mit einem entsprechenden Gewinn abgeschlossen, so gilt das Online-Trading bereits als rentabel.

Jedoch entstehen dem Trader beim onlinebasierten Handel stets auch gewisse Kosten, die als Betriebskosten eines Händlers anzusehen sind und die selbstverständlich zusätzlich durch entsprechende Gewinne abgedeckt werden müssen, soll das gesamte Online-Trading als profitabel und damit als betriebswirtschaftlich sinnvoll klassifiziert werden können.

Solche Betriebskosten eines Traders, die regelmäßig beim Online-Handel entstehen, sind:

  • die jeweiligen Transaktionskosten, die beim Broker anfallen
  • die mehr oder minder zwangsläufig eintretenden Verluste für den Trader.

Daytrader - Der Traum vom schnellen Geld ist eine Dokumentationsreihe von N24, die sich mit dem Thema Online-Trading befasst. Hautnah können Sie miterleben, wie Trading Anfänger an ihre Grenzen geraten. Für eine willkommene Abwechslung sorgen spannende Börsenfilme, die z.B. bei Amazon Prime oder Netflix abgerufen werden können.

Der Mechanismus hinter dem Online-Trading

Das Online-Trading erfährt heute begeisterte Anteilnahme, aber auch durchaus harsche Kritik. Manche Experten verstehen unter dem modernen Online-Trading eine Mechanik, mit welcher praktisch Jedermann, ein wenig Kenntnis und Insider-Wissen stets voraus gesetzt, mit etwas Glück sehr reich werden kann. Andere wiederum definieren den modernen onlinebasierten Handel mit den unterschiedlichsten Arten der Finanzprodukte als Illusion oder auch als Handwerk, welches jeder beliebige Mensch mit etwas Geduld und Geschick erlernen könne.

Immer wieder verweisen Kritiker auf die Annahme, wonach sämtliche Arten von Kursentwicklungen auf den modernen Märkten Schwankungen unterliegen würden, die unmöglich vorher gesagt und genutzt werden können. Der hinter dem Online-Trading steckende Mechanismus wäre somit reiner Zufall und der Handel im Internet wäre damit letztendlich nichts anderes, als bloß reines Glücksspiel.

Dennoch wird das moderne onlinebasierte Trading bereits seit Jahren als probates und vor allem auch profitträchtiges Geschäftsmodell durch Broker und auch durch Trader genutzt. Damit ist zugleich auch seit Jahren bewiesen, dass modernes onlinebasiertes Trading praktisch das exakte Gegenteil des Glücksspiels darstellt und das die Planbarkeit von Gewinnen hierbei bis zu einem gewissen Umfang durchaus gegeben ist.

Gezielte Spekulationen von kenntnisreichen und geduldigen Tradern auf Kursschwankungen ermöglichen es diesen nämlich, praktisch Gewinne beim Online-Trading mit System erzielen zu können. Dahinter steckt letztendlich die Erkenntnis, dass sämtliche Kursveränderungen an unseren modernen Märkten sich nicht zufällig vollziehen, sondern dass hinter diesen Kursveränderungen stets erkennbare und prognostizierbare Gesetzmäßigkeiten verborgen sind.

Marktbewegungen und Kursveränderungen vollziehen sich nämlich auch beim Online-Trading grundsätzlich in Gestalt von erkennbaren Mustern. Diese paaren sich dann allerdings mit plötzlichen und mit völlig unspezifischen Bewegungsabläufen bei der Kursentwicklung. Die reine Kunst des onlinebasierten Tradings besteht nun jedoch ausschließlich darin, sogenannte aussagekräftige Marktkonstellationen erkennen und möglichst zuverlässig identifizieren zu können, um aus ihnen dann anschließend Kauf- oder auch Verkaufsentscheidungen ableiten zu können.

Die ganz entscheidende Grundvoraussetzung, um solche Konstellationen an den Märkten rechtzeitig erkennen zu können, ist jedoch nicht nur in Gestalt von Wissen gegeben. Es ist vielmehr auch an Maximum an analytischem Denkvermögen seitens des jeweiligen Traders dazu erforderlich. Hinzu kommt jedoch ein weiteres wichtiges Instrument, dessen Beherrschung der Trader aus Gründen der eigenen finanziellen Absicherung zunächst erst einmal gründlich erlernen sollte.

Dieses Instrument stellt die sogenannte Markttechnik dar. Die Kenntnis und Beherrschung der Markttechnik ermöglicht es dem Trader letztendlich, Kursbewegungen an den Märkten einzuschätzen und erfolgreich sogar bis zu einem gewissen Grad und Zeithorizont prognostizieren zu können. Die Markttechnik stellt beim onlinebasierten Trading den wohl erfolgreichsten strategischen Ansatz zum Handling aller finanziellen Transaktionen im kurz- und auch im mittelfristigen Zeithorizont dar und sollte daher von jedem interessierten Trader fundamental beherrscht werden.

Die Spezifik der Markttechnik und ihre Bedeutung

Besonders für alle interessierten Privatanleger unter den interessierten Tradern und Teilnehmern am onlinebasierte Handel mit den modernen Finanzprodukten erlangt Markttechnik als Teil der Technischen Analyse , kurz TA, regelrecht fundamentale Bedeutung.

Die TA betrachtet dabei letztendlich weder die Unternehmensstruktur oder die Unternehmensgewinne, geschweige denn das Wirtschaftswachstum einer Firma, sondern lediglich und ausschließlich den individuellen Kursverlauf eines singulären Wertpapiers.

Bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wird die Technisch Analyse durch Experten und durch Insider erfolgreich angewendet und genutzt. Die Prämisse der Technischen Analyse geht dabei jedoch stets von der These aus, dass alle wichtigen Marktinformationen über ein einzelnes Unternehmen bereits in dessen Kursverlauf und Kursentwicklung am Aktienmarkt enthalten sind. Daher muss auch nur die Kursentwicklung der betreffenden Aktie durch den betreffenden Anleger betrachtet und berücksichtigt werden, um erfolgreich auf Kursschwankungen eines singulären Unternehmens spekulieren zu können.

Ebenfalls unterstellt die klassische Technische Analyse, dass sich jegliche Form von Kursentwicklung an den modernen Märkten stets in beständigen Trends und in wiederkehrenden Mustern vollzieht. Trends und Muster sind dabei Gesetzmäßigkeiten, die in gewissen Frequenzen auftauchen und die mit dem bloßen Zufall im Grunde genommen nichts gemein haben können.

Als entscheidende Benefits, USPs und Vorteile der modernen Technischen Analyse (TA) werden dabei jedoch durch Experten und kenntnisreiche Insider immer wieder die im Folgenden genannten Tatsachen und Faktoren ins Feld geführt:

  • die TA ist grundsätzlich leicht und praktisch von Jedermann zu erlernen
  • die TA ist grundsätzlich leicht und praktisch von Jedermann zu erlernen
  • die TA funktioniert völlig identisch auf allen unterschiedlichen Arten von modernen Märkten
  • die TA benötigt kaum Ressourcen und Informationen, die zudem auch noch für alle User frei zugänglich gehalten werden (z.B. über große Finanzportale & Brokerplattformen.

Damit ermöglicht es die Technische Marktanalyse einen interessierten Trader, den aktuellen Zustand eines praktisch beliebigen Marktes erkennen und seine Bewegungs- und Kursentwicklung in der Zukunft mehr oder minder zuverlässig voraussagen und prognostizieren zu können.

So werden gemäß der Technischen Analyse zum Beispiel alle Unternehmen, die sich im unteren Segment eines intakten Aufwärtstrendkanals befinden, als potenzielle Gewinner mit Kurssteigerungspotential identifiziert. Um die Bewegung eines beliebigen Marktes als Trader erfolgreich klassifizieren und prognostizieren zu können, müssen im Allgemeinen beim onlinebasierten Trading die folgenden Faktoren betrachtet und ausgewertet werden:

  • die jeweiligen relevanten Markttrends
  • die Widerstände am Markt
  • die Unterstützungen am Markt
  • Neuigkeiten und Kursinformationen zum jeweiligen Markt.

Um diese Kursinformationen erhalten und verifizieren zu können, haben die meisten der heute erfolgreich im Internet agierenden Broker der unterschiedlichsten Couleur bereits sogenannte Charting-Softwarelösungen entwickelt, welche den Tradern auf den entsprechenden Plattformen zur Verfügung gestellt werden können. Solche Charting-Softwarelösungen zählen daher vor allem bei allen interessierten Privatanlegern längst zu den beliebtesten Werkzeugen und Tools, die außerdem auch für die Attraktivität eines bestimmten Brokers sprechen.

Eine weitere wichtige Voraussetzung zur Beherrschung der Technischen Analyse und für ihren erfolgreichen Einsatz in der Praxis stellt jedoch das elementare Basiswissen rund um das Thema des onlinebasierten Trading dar. Um dieses Basiswissen erfolgreich zu vermitteln und immer weiter auszubauen, bieten die meisten der heutzutage erfolgreich am Markt agierenden Broker ihren Tradern Weiterbildungsmöglichkeiten in Gestalt von eBooks oder auch von Webinaren, beziehungsweise von Vor-Ort-Veranstaltungen, an. Diese Optionen sollten besonders von allen Privatanlegern intensiv genutzt werden, da sie ein fundamentaler Baustein im Konstrukt der jeweiligen individuellen Risikoabsicherung beim onlinebasierten Trading sind.

Diese Weiterbildungsmöglichkeiten sind jedoch umso wertvoller, da sie von den meisten Brokern überdies auch noch völlig kostenlos angeboten werden können.

Die Praxis des Geldverdienens im Online-Trading mit Strategien

Wer als Privatanleger mit dem Online-Trading Geld verdienen möchte, für den sind dabei zunächst erst einmal eine individuelle Handelsstrategie und deren konsequente regelmäßige Umsetzung in der Praxis ganz wesentliche Vorbedingungen für den nachhaltigen Erfolg.

In diesem Zusammenhang taucht dabei beim interessierten Leser natürlich immer wieder die Frage auf, was eine Handelsstrategie eigentlich darstellt? Eine Handelsstrategie (auch Trading Strategie genannt) beim Online-Trading lässt sich definieren als exakt ausformuliertes Reglement zur Produktion und Generierung entsprechender Ein- und auch Ausstiegssignale für das individuelle Trading.

Woher bekommt ein Trader jedoch solche erfolgreichen Tradingstrategien?

Auch hierfür gibt es im Grunde genommen mehrere mögliche Ansätze:

  • zunächst kann jeder interessierte Trader auf einen wahren Fundus an mehr oder erfolgreichen Trading-Strategien zurückgreifen, um sich anschließend dann aus diesem Sortiment zu bedienen
  • andererseits kann jeder Trader mit einiger Kenntnis auch dazu übergehen, sich seine eigenen Handelsstrategien zu entwickeln und zu konzipieren.

Handelsstrategie gibt es relativ zahlreich und auch für unterschiedlichste Zielgruppen. So gibt es zum Beispiel die Strategieansätze, welche durch Einsteiger genutzt werden sollten und schließlich auch solche, die für alle Fortgeschrittenen eher in Frage kommen können.

Grundsätzlich lässt sich jedoch feststellen, dass die meisten erfahrenen Trader einen ganz besonderen Ehrgeiz darin entwickeln, jeweils ihre eigenen Trading Strategien entwickeln zu können. Jede moderne Handelsstrategie basiert dabei auf fundierten Beobachtungen des relevanten Marktgeschehens. Wird einem bestimmten Marktgeschehen dabei eine ausreichend große Prognosekraft für eine zukünftige Entwicklung des jeweiligen Marktes zugesprochen, so bildet sie dann meist automatisch den Ansatzpunkt für eine ganz bestimmte Handelsstrategie, wie zum Beispiel für die berühmte Ausbruchsstrategie.

Ausbruchsstrategien sind dabei stets nach relativ leicht zu identifizierenden Marktsignalen zu empfehlen, zu denen zum Beispiel die berühmte Kopf-Schulter-Strategie gehört. Besonders Ausbruchsstrategien sind durch private Händler Trader vergleichsweise einfach umzusetzen.

Warum erfolgreiche Trading-Strategien oftmals simpel sind

Bewährte Handelsstrategien, nicht nur allein die berühmte Ausbruchsstrategie, basieren in der Regel auf einem gründlichen Screening der Märkte (z.B. XETRA, NASDAQ, Dow Jones). Sofern sich relevante Informationen erdichten und der betreffende Markt sich in Richtung auf einen zu erwartenden Widerstand hin bewegt, kann die Ansetzung einer bestimmten Strategie durchaus sinnvoll und geboten erscheinen.

Der Trader sollte sich nun für eine bestimmte Strategie entscheiden und zugleich auch verbindlich definieren, bei welcher exakten Kursposition im Tagesverlauf die betreffende Strategievariante gehandelt werden soll. Tagesschlusskurse sind beispielsweise ein gutes Indiz und ein probater Ansatzpunkt, um sich zur Durchführung einer ganz bestimmten und definierten Handelsstrategie als Privatanleger zu entscheiden.

Hierbei muss allerdings auch stets berücksichtigt werden, dass eine Position durch den Trader aufgrund entsprechender Handelssignale auch zu früh oder zu spät eröffnet werden kann. Wird eine Position zu früh eröffnet, so spricht der Experte dabei stets von der klassischen Variante des berühmten Fehlalarms. Beide Varianten verringern das jeweilige Potenzial der betreffenden Handelsposition stets empfindlich, da die Gewinne aufgrund des geringeren Kurspotentials geringer ausfallen oder sogar Trades ausgeführt werden, für die es keine Einstiegssignale gab.

Ein- und Ausstieg der jeweiligen Trading-Strategie definieren

Um Ein- und Ausstiegszeitpunkte im Online-Trading zu definieren empfiehlt es sich grundsätzlich, die historischen Kursverläufe zu betrachten und diese dann anschließend hypothetisch weiter zu antizipieren. Hierbei lässt sich eruieren, welche Kursverläufe historisch den höchsten Ertrag garantiert haben und was ideale Einstiegszeitpunkte für die Zukunft sind.

Ebenso ist es möglich, im Kontext einer automatischen Stopp-Loss-Strategie optimale Exit-Zeitpunkte zur Verlustbegrenzung festzulegen.

Ständige Präsenz am PC ist nicht erforderlich

Durch Variierung des Stopp-Loss-Niveaus oder auch durch die Implementierung von Trailing-Stopp-Loss Levels kann durch den Trader auf steigende oder auf fallende Kurse gesetzt werden, ohne dabei ständig am PC sitzen zu müssen. Hierzu können die entsprechenden Automatismen oder Instrumente der betreffenden Trading-Software des jeweiligen Brokers genutzt werden. Diese Form des Tradings wird in der Praxis auch als Autopilot-Handel klassifiziert.

Daytrading, Positionstrading und Scalping

Daytrading, Positionstrading und Scalping markieren heute die gängigsten der sogenannten Stilrichtungen beim onlinebasierten Trading. Unser Leitartikel "Traden lernen" geht im Detail auf die jeweiligen Charakteristika des Trading Stil ein.

Beim Daytrading werden Handelspositionen untertägig eröffnet und auch gleich wieder geschlossen. Beim Positionstrading sind die entsprechenden Zeithorizonte deutlich weiter gefasst und umfassen nicht nur Tage, sondern auch Wochen oder gegebenenfalls selbst Monate an Haltedauer einer Position. Beim Scalping ist der relevante Zeithorizont für das Eröffnen und das Schließen einer Handelsposition stets ganz besonders kurz. Nur wenige Sekunden lang werden relevante Preisdifferenzen im Orderbuch oder an der elektronischen Börse bei dieser speziellen Form des Handelsstils ausgenutzt.

Social Trading: das Kopieren der Handelsstrategien anderer Trader

Das Social Trading eröffnet dem unerfahrenen Trader die Option, die Handelsstrategien erfolgreicherer Trader einfach kopieren und automatisch übernehmen zu können. Damit wurden in der Praxis Erfolgsquoten realisiert, die bis zu 10 % über denjenigen traditioneller Tradingstrategien liegen.

Entweder kann beim Copy Trading ein bestehendes Portfolio eines Traders per Mausklick einfach kopiert werden oder der unerfahrene Trader profiliert sich als sogenannter Follower eines erfolgreichen Händlers.

Welche Skills sollte der erfolgreiche Trader heute besitzen?

Hier werden einhellig von Experten benannt:

  • die Bereitschaft Traden zu lernen und das Vermögen, immer wieder neue Erfahrungen zu sammeln
  • die mentale Stärke, die Geduld und die entsprechende Ausdauer bei der Umsetzung individueller Handelsstrategien

Geheimnisse eines erfolgreichen Traders

Ein erfolgreicher Online-Trader sollte unbeirrt an einer als richtig erkannte Handelsstrategie festhalten und diese konsequent umsetzen. Grundsätzlich sollte sich kein Trader ohne fundamentale und sinnvoll durchdachte Handelsstrategie an das Online-Trading heran wagen.

Als oberste Prämisse gilt beim OnlineTrading der Kapitalerhalt in Bezug auf die in das jeweilige Handelskonto investierten Finanzmittel eines Traders. Die besten Instrumente und Hilfsmittel, die der betreffende Broker und das Internet dem betreffenden Trader dazu zur Verfügung stellen sollten durch diesen auch konsequent genutzt werden. Hierzu gehören Informationsquellen, aber auch Tools und Chart-Softwarelösungen wie der NinjaTrader oder Metatrader.

Jeder Trader sollte sich in Geduld üben und vor allem mit Hilfe des kostenlos durch viele Broker angebotenen Demokontos, auf welchem mit Spielgeld und ohne eigene finanzielle Verluste agiert werden kann traden lernen. Dieses Demokonto eignet sich unserer Erfahrung nach als Grundlagen des onlinebasierten Handels mit den unterschiedlichsten Finanzprodukten ehe echtes Geld eingesetzt wird.

Gehandelt werden sollte jedoch nur mit Geld, welches nicht zum Lebensunterhalt benötigt wird. Hierbei ist ein Splitting des hohen Verlustrisikos unbedingt sinnvoll. Dies gilt nicht nur in Bezug auf Stopp-Loss-Strategien, sondern auch durch das Setzen möglichst kleinerer Geldbeträge auf eine möglichst hohe Anzahl von Investitionsmöglichkeiten beim onlinebasierten Handel. Es liegt nämlich in der Natur der Märkte, dass nicht jede Kursspekulation auch zwangsläufig aufgehen und sich letztendlich auch als richtig erweisen kann. Darum ist die Diversifikation insbesondere beim Handel von Aktien nicht nur leicht umsetzbar, sondern auch ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg im Online-Trading.

Traden lernen | Online Leitfaden

Mehr als 10000 Wörter geballtes Fachwissen www.brokerkritik.com

Weitere Fachartikel zum Traden lernen